28. Januar 2010
David de Groat (USA)
ist 1968 in Hartford, Connecticut/USA geboren. Er stammt aus einer musikalischen Familie (Mutter Pianistin, Vater Trompeter und Musiklehrer) und beginnt mit dem Gitarrenspielen im Alter von zehn Jahren.
Von 1990 bis 1992 nimmt er Privatstunden bei Jamie Sherwood und wird in Musiktheorie und Gehörtraining bei Charlie Gigliotti ausgebildet.
In den Jahren 1992 bis 1995 studiert David DeGroat an der „Hartt School of Music” mit dem Hauptfach Jazzgitarre. Dort studiert er bei Jackie McLean, Randy Johnston, Rick Rosie, Steve Davis und Richard Provost. David DeGroat schließt sein Jazz-Studium mit dem Schwerpunkt Jazzgitarre mit dem Bachelor of Art und der Auszeichnung „Magna cum Laude“ ab. Zum Saitenwechsel erscheint er mit seinem Trio.
25. Februar 2010
Norbert Klein
Als Norbert Klein musikalisch erwachte, war er elf Jahre alt. Aufgeweckt hatten ihn unter anderem die Beatles und die Stones. Die Gitarre wurde sein Lebensmittelpunkt. Jedoch nicht die E-Gitarre, sondern die Akustik-Gitarre. Dafür sorgte seine Begegnung mit dem Flamenco.
Die wichtigsten Anreger waren dabei Andrés Segovia, Manitas de Plata, sowie Paco de Lucia. Leonhard Beck wurde sein Lehrer, bei dem er ein Studium der klassischen Gitarre an der Folkwang-Hochschule in Duisburg absolvierte. Auch der Verführung durch den eleganten Bossa Nova war Norbert Klein immer wieder erlegen. Und der Extase des Sambas. "Lebensklang" hieß die erste CD zu Anfang der 90er Jahre.
Fünf Jahre später erschien die zweite CD "Gesternheute".
Hochkonzertant oder als Samba-Vulkan ist eine Sache der Nachfrage. Freude bereitet ihm beides. Da ist er so vielfältig wie jeder Mensch.
http://norbertklein-gitarrist.de
25. März 2010
Essener Gitarrenduo
Die Gitarristen Bernd Steinmann und Stefan Loos sind seit über 15 Jahren ein professionelles Gitarrenduo aus Essen (Ruhr).
Das Repertoire umfasst klassische Gitarrenmusik, barocke Gitarrenmusik, spanische Gitarrenmusik und Flamenco.
Beide Musiker sind auch Komponisten und führen die eigenen Kompositionen ebenfalls sehr erfolgreich auf.
Die Musik ist spanisch, elegant, klassisch, sehr melodiös und rhythmisch – sie hat Power und kann ebenso dezent und unaufdringlich sein.
http://www.essenergitarrenduo.de
29. April 2010
Frank Sichmann & Peter Engelhardt
Neben seiner Dozenten Tätigkeit an den Musikhochschulen Arnheim und Folkwang/Essen arbeitet Frank Sichmann als freiberuflicher Gitarrist bei diversen Projekten, sowohl im Studio, als auch auf der Bühne. Aufnahmen, Konzerte und Tourneen u.a. mit Friends Connection (1983 -1987), Six Pack (1985 - 1991), Loope (CD 1992 Red & Yellow), der Thomas Kessler-Group, der Blues Brothers-Revival Band, Dieter Greifenbergs DeeGee-Group, der Rene Pretschner-Band, Tyree Glenn jr., Sister K., dem Gitarristen Peter Engelhardt, sowie zahlreichen eigenen Trio - und Quartett Besetzungen.Auftritte auf verschiedenen Festivals, u.a. in Leverkusen, Den Haag, Karlsbad und Prag. TV-und Radioproduktionen, sowie Konzerte und Tourneen u.a. mit Roberto Blanco (1987-1994) und Andy Borg (USA Tour 1989). Mitwirkung bei diversen Revue-Produktionen des Theaters in Oberhausen und des Grillo Theaters in Essen. Seit 1986 übernimmt Frank Sichmann oftmals den Part der Rhythmusgitarre bei den erfolgreichen Jingle- und Pop-Produktionen des Musikproduzenten Oliver Kels. In den Jahren 2001/02 entstanden aus der Zusammenarbeit mit dem Sänger und Songwriter Josef Götz unter dem Namen GÖTZSICHMANN zwei CDs (Im Tal, Herbstkonzert) mit songorientierten Stücken und sphärischen Improvisationen, bei denen zum ersten Mal die live eingespielten Gitarrenloops ein neues, zusätzliches Klangspektrum – auch bei den Live Konzerten – ermöglichten. Frank Sichmanns erstes Soloprojekt Silent Loops fand 2004 - ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Oliver Kels eine interessante Plattform durch die weltweite Veröffentlichung des Buddha-Earbooks von Edel-Records. Aktuelles Projekt ist das Duo mit der Sängerin Anja Lerch (CD „Lieblingssongs“ Greenhouse Music).
http://www.peterengelhardt.com
http://www.franksichmann.de
27. Mai 2010
Andrés Godoy
In Chile längst ein Star, wohl auch bald bei uns.
Als 14-Jähriger verliert Andrés seinen rechten Arm. Er will aber unbedingt weiterhin Musiker und Gitarrist werden und entwickelt eine eigene Spieltechnik, die er „TaTap“ nennt. Er tapt und zupft, klopft und singt, als ob es um sein Leben geht. Im Konzert kann man die genialen Gitarrenläufe und eine musikalische Intensität von Spitzenrang erleben. Auf seiner Konzertgitarre erweckt er zum Beispiel eine Uhr, Moskitos, einen Hafen und Vokale für seinen kleinen Sohn zum Leben. Der Spaßvogel erklärt anschaulich, wie seine Finger ihn nach und nach aufforderten: „We want to play!“ Seine fünf Finger können auf der Gitarre einen vollen „Sound der Freude“ entwickeln, der nicht vom herkömmlichen Klang zu unterscheiden, aber trotzdem einzigartig ist.
http://www.andresgodoy.com
24. Juni 2010
Bernd Strohm feat. Stefan Neldner
Bernd ist ein „vielsaitiger“ Interpret und ein einfallsreicher Komponist. In seinem facettenreichen Repertoire befinden sich neben anspruchsvollen Bearbeitungen für die Akustikgitarre auch hochkarätige Originale, im Fingerstyle vorgetragen. „Die Entstehung meiner Kompositionen verbinde ich mit stimmungsvollen Erlebnissen. “Dieser Anmerkung des Gitarristen Bernd Strohm glaubt man aufs Wort, hat man die Musik des Duisburger Gitarristen erst einmal gehört. Die Stimmungsbilder seines Repertoires sind vielfältig, seine fließenden Pickings repräsentieren die romantische Seele der akustischen Gitarre, während „einem“ im nächsten Moment bluesige Riffs kraftvoll um die Ohren fliegen. „Grundsätzlich möchte ich mich von jedem guten Musiker beeinflussen lassen.“ Auch das glaubt man gern, speist sich Strohms Inspiration doch aus so unterschiedlichen Quellen. Seine Einflüsse bezieht er aus Blues und Jazz und aus den vielen Zwischentönen folkloristischer und ethnischer Musik. Das Ergebnis ist ein überaus authentischer und persönlicher Stil, den er auf hohem technischem Niveau pflegt. Wunderbar flüssig und mit ausgereiftem Ton perlen die Töne aus seiner Steelstring, sanft wird der Zuhörer von den Balladen umfangen, feurig von der Kraft rasanter Passagen mitgerissen. Auch Gitarrenstücke brauchen eingängige Melodien", fährt der sympathische Musiker fort und untermauert diese Aussage aufs Trefflichste mit den Gitarrenstücken seiner CD. So viel Talent mag nicht gern im Verborgenen bleiben. (Acoustic Music Rec.)